Ein Konsortium aus acht Unternehmen präsentiert Ergebnisse zu „HyPipe Bavaria“

Wasserstoff ist eine der Schlüsseltechnologien auf dem Weg zur Klimaneutralität. Das Potenzial dieses emissionsfreien Brennstoffs haben auch die Stadtwerke Ingolstadt und weitere in der Region 10 tätige Unternehmen erkannt: Seit letztem Jahr arbeiten sie deshalb gemeinsam mit Netzbetreibern, Raffinerien und der Automobilbranche an einem Projekt, durch welches die Region 10 eine Vorreiterrolle in der Versorgung mit Wasserstoff einnimmt.

Ziel des Projekts „HyPipe Bavaria – Wasserstoffcluster Ingolstadt“ ist der Aufbau eines Versorgungsnetzes für Wasserstoff im Großraum Ingolstadt. Erreicht werden soll dies einerseits durch neue Leitungen, aber auch durch die Umwidmung bereits bestehender Gasnetze, welche zukünftig für Wasserstoff genutzt wurden sollen. Die langfristige Vision ist die internationale Vernetzung hin zu einem europäischen Netzwerk. 

Doch wie realistisch ist dieses Vorhaben?

Die Antwort auf diese Frage wurde am 15. September im digitalen Gründerzentrum Brigk im Rahmen der Abschlussveranstaltung von HyPipe Bavaria verkündet: „Die Region hat Potenzial“ – so lautet das Urteil der Projektgruppe. Die Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE), welche das Projekt wissenschaftlich begleitete und auf dessen Durchführbarkeit und Umsetzung geprüft hat, trug das Ergebnis zahlreichen Vertretern aus Politik, Industrie und Verbänden vor. Prominentester Vertreter der Politik war Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

So soll bereits 2027 das überregionale Wasserstoff-Kernnetz vor den Toren Ingolstadts stehen und schon 2030 die Anbindung des Großraums Ingolstadt an dieses überregionale Netz möglich sein. Auch die Stadtwerke Ingolstadt blicken einer Umsetzung optimistisch entgegen und tragen ihren Teil zur Bereitstellung ihrer Netze bei.

Nun liege es am Bund, die dafür erforderlichen Gesetze und Verordnungen weiter voranzutreiben und regulatorische Hürden zu beseitigen. Der Freistaat Bayern sieht in diesem Projekt einen vielversprechenden Meilenstein. So regte Staatssekretär Weigert an, sich in sechs Monaten wieder zu treffen und über die Fortschritte zu sprechen.   

Foto: Abschlussveranstaltung von HyPipe Bavaria: Die Vertreter der beteiligten Institutionen mit Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert (3.v.l). Von Seiten der Stadtwerken Ingolstadt haben Joachim Kopp (r.) und Tobias Henneberger (2.v.r.) am Projekt mitgearbeitet. 


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