Beim Zukunftsforum Energie der Stadtwerke diskutierten Experten über Chancen und Herausforderungen der Stadt von morgen.

Ein Roboter räumt die Spülmaschine ein und das platzsparender als Sie es jemals könnten – für 20.000 Euro oder 199 Euro pro Monat übernimmt er alle lästigen Haushaltsaufgaben, bringt den Müll raus, bügelt oder füllt das Klopapier auf. Klingt unwirklich? Zukunftsforscher Lars Thomsen sagt genau das schon für das Jahr 2026 voraus. Doch nicht nur unser Leben zu Hause, auch unsere Arbeitswelt, die Mobilität oder das Energiesystem werden sich laut Thomsen in den nächsten 520 Wochen stark verändern.

So ist er sich beispielsweise sicher, dass wir in der Energiebranche die nächsten zehn Jahre mehr Innovation erleben werden als in den vergangenen 50 Jahren. Was das für den Standort Ingolstadt bedeutet, darüber diskutierten beim Zukunftsforum Energie der Stadtwerke Matthias Bolle, Geschäftsführer der Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH, der renommierte Zukunftsforscher Lars Thomsen, Ingolstadts Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel und Ralf Klöpfer, Vorstandsmitglied der MVV Energie AG.

SWI gehen schon heute die Themen von morgen an

So beschäftigen sich die SWI mit Blick auf morgen laut Matthias Bolle längst nicht mehr nur mit ihrem Kerngeschäft. Auch Themen wie Sensorik für Umwelt- und Verkehrsmanagement, Wasserstofftechnologie, das energieeffiziente und drahtlose Senden von Daten über lange Strecken oder neue Mobilitätskonzepte wie Elektromobilität oder Sharing-Angebote spielen eine zunehmend große Rolle. Und auch im Energiebereich denken die SWI weiter. Intelligente Zähler und dezentrale Energieerzeugung mit einer Vernetzung von Stromspeichern, Verbrauchern und Elektrofahrzeugen sind die aktuellen Themen.

Innovation muss das Leben komfortabler machen

Lars Thomsen, der sich mit den Megatrends und Tippingpoints der Zukunft beschäftigt, sieht im intelligenten Stromnetz das „Nervensystem“ der Stadt von morgen. Denn in Zeiten von Minuszinsen sei die Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach die ideale Geldanlage: „Bau dir eine PV-Anlage aufs Dach, kauf´ dir ein Elektroauto und du bist dein eigener Scheich.“ Und das wiederum brauche kompetente Energieversorger, die den Energiefluss regeln, ergänzte er. Dass es kaum mehr ein Gerät ohne App gebe und nahezu jede Glühbirne im Netz ist, das bringe aber auch neue Herausforderungen rund um das Thema Datenschutz mit sich, führte Bolle weiter aus. Und auch die Frage nach Quartierslösungen rücke immer mehr ins Zentrum. Doch Thomsen ist sich sicher, Innovation setzt sich durch, solange das Leben dadurch sicherer und komfortabler wird. Er gibt mit auf den Weg, nicht so lange zu warten, bis sich Innovationen etabliert haben und dann hinterherzulaufen, sondern mutig zu sein und die Themen von morgen kompetent anzugehen. Die beste Smart City sei schließlich jene, in der man gar nichts davon merkt, weil alles so funktioniert, wie man sich das in einer lebenswerten Stadt vorstellt, so Thomsen.


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