Die Elektromobilität gewinnt immer mehr  an Bedeutung – doch gerade in Mehrparteienhäusern fehlt es vielerorts noch an geeigneten Lademöglichkeiten. Die Bundesregierung hat deshalb ein neues Förderprogramm angekündigt, das Anfang 2026 starten soll und sich speziell an Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) und die Wohnungswirtschaft richtet.

Als regionaler Anbieter von E-Ladeinfrastruktur aus einer Hand machen die Stadtwerke Ingolstadt bereits frühzeitig darauf aufmerksam: Wer jetzt plant, profitiert später. Denn der Fördertopf wird begrenzt sein – und wer mit einem fertigen Konzept startet, sichert sich klare Vorteile und erhöht seine Chancen auf eine Berücksichtigung.

Was ist über das Förderprogramm bereits bekannt?

Teil des Masterplans Ladeinfrastruktur 2030

Das neue Förderprogramm ist ein zentraler Baustein im Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 der Bundesregierung. Es soll den Aufbau von Ladepunkten in Mehrparteienhäusern vereinfachen und finanziell unterstützen. 

Zielgruppe

Gefördert werden sollen:

  • Eigentümergemeinschaften (WEGs)
  • Vermietende und Mietende in Mehrparteienhäusern
  • Wohnungsunternehmen und Genossenschaften

     

Förderfähige Maßnahmen (voraussichtlich)

Basierend auf den bisherigen Informationen sollen u. a. förderfähig sein:

  • Installation von Wallboxen bzw. Ladepunkten in Wohnanlagen
  • Kosten für ggf. nötige Erweiterung des Netzanschlusses
  • Modernisierung der elektrischen Gebäudetechnik
     

Zeitplan

Die Bundesregierung hat bestätigt, dass die Detailkonditionen Anfang 2026 veröffentlicht werden sollen. 

Warum WEGs und Hausverwaltungen jetzt aktiv werden sollten

1. Der Fördertopf wird begrenzt sein

Wie bei früheren Programmen ist von einer schnellen Ausschöpfung der Mittel auszugehen – wer vorbereitet ist und sein Projekt fertig geplant in der Schubblade hat, kann direkt nach Programmstart einen Antrag stellen.

2. Die technische Planung braucht Zeit

Schon heute zeigen Studien, dass die Umsetzung der Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern herausfordernd ist – organisatorisch wie technisch.
Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur empfiehlt insbesondere in Mehrparteienhäusern eine gründliche Vorplanung, da Abstimmungen, Angebote, Netzanschlussprüfungen und Genehmigungen dauern können. Die SWI unterstützen ihre Kunden dabei gerne mit ihrer geballten Expertise. 

3. Der Bedarf steigt massiv

Nur rund 51 % der E-Auto-Nutzenden in Mehrparteienhäusern haben derzeit eine Lademöglichkeit in erreichbarer Nähe. Gleichzeitig wünschen sich 50 % der Befragten einen Ladepunkt in höchstens 100 Metern Entfernung. Die Nachfrage der Bewohner wird also weiter steigen. 

4. Ab 2026 entfällt die Pflicht zur Baugenehmigung

Dies erleichtert Projekte zusätzlich – sofern die Planung bereits steht. 

Was Sie als WEG oder Hausverwaltung jetzt tun sollten

  1. Bedarf der Bewohner abfragen
    Ermitteln Sie, wie viele Stellplätze künftig Ladepunkte benötigen.
  2. Technische Bestandsaufnahme durchführen
    Prüfen Sie die elektrische Infrastruktur und den Netzanschluss. Gerne unterstützen die Stadtwerke Ingolstadt dabei.
  3. Zukunftsfähiges Konzept erstellen
    Gemeinschaftsanlagen mit Lastmanagement oder Pooling-Lösungen sind oft wirtschaftlicher und werden durch den Masterplan explizit unterstützt. Die Stadtwerke Ingolstadt unterstützen Sie gerne und kompetent bei Planung und Erarbeitung eines technischen Konzepts.
  4. Finanzierung und Angebote vorbereiten
    Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot genau nach Ihren Bedürfnissen, damit Ihr Antrag sofort startbereit ist.
  5. Beschlüsse vorbereiten
    In WEGs sind formale Beschlüsse notwendig – diese sollten rechtzeitig vorbereitet werden.


Wie die Stadtwerke Ingolstadt Sie unterstützen

Wir begleiten WEGs, Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften mit:

  • Technischer Beratung
  • Lastmanagement- und Infrastrukturkonzepten
  • Prüfungen, welche Maßnahmen voraussichtlich förderfähig sein werden
  • Vorbereitung relevanter Unterlagen für einen schnellen Förderantrag

Unser Ziel: Sie starten optimal vorbereitet, sobald das Bundesprogramm veröffentlicht wird.

Fazit

Das angekündigte Förderprogramm des Bundes ist eine große Chance, Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern voranzubringen. Doch der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer frühen Planung. Als Stadtwerke Ingolstadt empfehlen wir allen WEGs und Hausverwaltungen: Nutzen Sie die Zeit bis zur Veröffentlichung des Programms – wir unterstützen Sie gern. Kommen Sie jederzeit auf uns zu – wir beraten Sie gerne!

Kontakt: 

Stadtwerke Ingolstadt Energie GmbH 
Elektromobilität 
Azizhan Cankaya 
Telefon: 0841-80 4685 
E Mail: azizhan.cankaya@sw-i.de