Für Haushalte und Unternehmen bedeutet das: Wer sich für eine Solaranlage interessiert, sollte jetzt besonders aufmerksam hinschauen.
1. Modulpreise 2026: Niedrig, volatil – und mit Trendwende?
Historisch günstige Gesamtanlagen – aber steigende Modulpreise im Detail
Für schlüsselfertige Photovoltaikanlagen liegen die Preise im März 2026 bei durchschnittlich 1.015 € pro kWp – rund 4,25 % niedriger als 2025 und damit auf einem historischen Tiefstand.
Doch parallel zeigt der europäische Großhandel ein anderes Bild: Viele Modulklassen verzeichnen seit Ende 2025 wieder spürbare Aufschläge. Im Februar 2026 lagen die Preise für Solarmodule bereits 15–18 % über dem Tiefpunkt vom Dezember 2025.
Ein wesentlicher Treiber ist die angekündigte Streichung chinesischer Exportvergünstigungen ab April 2026, was viele Hersteller zu deutlichen Preisanpassungen veranlasst. Im Handel könnten Modulpreise dadurch um bis zu 30 % steigen.
Fazit zu den Modulen:
Trotz historisch niedriger Gesamtanlagenpreise zeigt sich bei den reinen Modulpreisen ein Trend nach oben – ein frühes Signal für mögliche Kostensteigerungen im weiteren Jahresverlauf.
2. Stromspeicher werden 2026 deutlich günstiger
Parallel zu Modulen zeigt sich ein klarer Vorteil beim Thema Speicher: Die Preise für Batteriespeicher sind 18 % niedriger als 2025 und im Vergleich zu 2024 sogar um rund 30 % gefallen. Damit wird es für Haushalte attraktiver denn je, den Eigenverbrauch zu erhöhen – ein wichtiger Punkt angesichts der politischen Pläne zur Einspeisevergütung.
3. Ab 2027: Bundesregierung plant Abschaffung der Einspeisevergütung
Die politische Weichenstellung für die kommenden Jahre ist eindeutig:
Laut einem Arbeitsentwurf zur EEG‑Reform soll die Einspeisevergütung ab 1. Januar 2027 für neue PV‑Anlagen unter 25 kWp vollständig entfallen.
Was bedeutet das konkret?
- Anlagen, die bis Ende 2026 in Betrieb gehen, sichern sich die Vergütung noch für die vollen 20 Jahre.
- Ab 2027 muss der überschüssige Strom über die Direktvermarktung verkauft werden. Das bedeutet mehr Bürokratie, höhere Kosten und stärker schwankende Einnahmen.
- Für typische Privathaushalte wäre eine Förderung über feste Vergütungssätze damit Geschichte.
4. Konsequenz für Hausbesitzer: Der Eigenverbrauch wird zur zentralen Größe
Mit dem geplanten Wegfall der Einspeisevergütung rückt die Frage der Eigenverbrauchsoptimierung in den Mittelpunkt.
Heute gilt: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart rund 31 Cent – und damit etwa das Vierfache der Einspeisevergütung. Mit Speicher sind Eigenverbrauchsquoten von bis zu 80 % möglich. Gerade Stromspeicher werden damit ab 2027 zum entscheidenden Faktor für wirtschaftlichen Solarstrom.
5. Warum 2026 ein idealer Zeitpunkt für eine PV‑Anlage in Ingolstadt ist
Aus Sicht der Stadtwerke Ingolstadt sprechen drei starke Argumente für eine zeitnahe Entscheidung:
✅ 1. Letzte Chance auf 20 Jahre feste Einspeisevergütung (bis Ende 2026)
Wer seine Anlage 2026 ans Netz bringt, profitiert langfristig von planbaren Einnahmen.
✅ 2. Noch günstige Gesamtanlagen & sehr attraktive Speicherpreise
Trotz möglicher Modulpreissteigerungen bleiben die Gesamtkosten für PV‑Anlagen historisch niedrig, besonders in Kombination mit preisreduzierten Speichern.
✅ 3. Steigende Unabhängigkeit durch Eigenverbrauch
Energiepreisschwankungen, geopolitische Risiken und Netzentlastung machen Eigenstromnutzung zum Zukunftsmodell.
Fazit: Jetzt handeln lohnt sich
Die Photovoltaik steht 2026 an einem Wendepunkt. Wer heute investiert, profitiert gleichzeitig von den niedrigen Preisen, der auslaufenden Einspeisevergütung und der wirtschaftlich attraktiven Kombination mit Stromspeicher.
Die Stadtwerke Ingolstadt unterstützen gerne bei Planung, Installation und Integration moderner PV‑Speicher‑Systeme – für maximale Eigenversorgung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.
Kontakt:
(0841) 80-4412
pv-speicher@sw-i.de
