Die Stadt Ingolstadt, die IFG Ingolstadt, die AUDI AG, die IN-Campus GmbH, die Uniper Kraftwerke GmbH sowie die Stadtwerke Ingolstadt haben im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses in Ingolstadt eine gemeinsame Absichtserklärung zur Weiterentwicklung einer nachhaltigen Energie- und Wärmeversorgung für den Standort Ingolstadt unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, gemeinsam Potenziale für eine zukunftsfähige, sichere und wirtschaftliche Energieinfrastruktur zu identifizieren und zu bewerten.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Nutzung regionaler Energiepotenziale, die weitere Erschließung industrieller Abwärme sowie die Weiterentwicklung der Strom- und Wärmeversorgung für die Stadt und den Standort Ingolstadt. Ein erster Schwerpunkt der Untersuchungen liegt unter anderem auf der möglichen Nutzung von industrieller Abwärme am Standort des Uniper-Kraftwerks in Großmehring. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten zur Einspeisung zusätzlicher Wärme in das bestehende Fernwärmenetz, ein möglicher Netzausbau einschließlich einer Donauquerung sowie weitere Entwicklungsperspektiven im Umfeld des incampus-Areals betrachtet werden.
„Eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung ist eine entscheidende Voraussetzung für die Lebensqualität in unserer Stadt und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Dafür müssen wir die vorhandenen Potenziale bestmöglich nutzen und neue Lösungen entwickeln. Wir bringen die wesentlichen Partner aus Wirtschaft, Industrie, Energieversorgung und kommunaler Entwicklung an einen Tisch, um gemeinsam zu prüfen, wie wir die Energie- und Wärmeversorgung in Ingolstadt langfristig und zukunftsfähig gestalten können“, sagte Oberbürgermeister Dr. Michael Kern im Zuge der Unterzeichnung der Absichtserklärung.
Gemeinsam wollen die Partner belastbare Entscheidungsgrundlagen für mögliche künftige Projekte schaffen und damit einen Beitrag zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit sowie zur erfolgreichen Energie- und Wärmewende in der Region leisten. So soll in den kommenden Monaten geprüft werden, welche Lösungen technisch umsetzbar, wirtschaftlich tragfähig und regulatorisch zulässig sind – um die Energie- und Wärmewende in Ingolstadt weiter voranzubringen.
Foto: Wolfgang Friedl (Stadt Ingolstadt)
Obere Reihe von links: Dr. Cezmi Bilmez (Uniper Kraftwerke GmbH), Johannes Marschall (AUDI AG), Norbert Forster (IN-Campus GmbH), Dr.-Ing. Christof Messner (IN-Campus GmbH) und Bürgermeister Franz Wöhrl.Untere Reihe von links: Hubert Stockmeier (Stadtwerke Ingolstadt Netze GmbH), Oberbürgermeister Dr. Michael Kern, Matthias Bolle (Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH) und Prof. Dr. Georg Rosenfeld (IFG Ingolstadt).
