Regelmäßig ist für die SWI ein Hubschrauber über Ingolstadt und den Nachbargemeinden unterwegs und überwacht das Erdgas-Hochdruckleitungsnetz

Die Rotorblätter drehen sich schneller, immer schneller. Die Luft flirrt. Der Tower gibt sein „Go“ zum Start – Abflug. Der Hubschrauber hebt über Manching ab. Einmal im Monat ist die Crew der Firma Air Lloyd für die Stadtwerke Ingolstadt als Netzbestreiber über Ingolstadt und den 16 mit Erdgas versorgten Umlandgemeinden unterwegs. Oberstes Ziel: die hohe Versorgungssicherheit zu garantieren.

Effizienter und kostengünstiger
als Überwachung am Boden 

In teils kurvenreichen Manövern fliegt die Crew viele Kilometer unterirdische Erdgasleitung Meter für Meter ab – Bau- und kleinere Grabungsarbeiten im sogenannten Schutzstreifen immer im Visier. Jede einzelne davon wird genau dokumentiert und an die Stadtwerke übermittelt. Denn wurden im Vorfeld von Grabungsarbeiten – nicht wie gesetzlich vorgeschrieben – entsprechende Leitungspläne eingeholt, muss das zuständige 20 Mann starke Team der SWI schnell reagieren. Ist es doch der wichtigste Fokus der Stadtwerke als Netzbetreiber, ein größtmögliches Maß an Versorgungssicherheit zu erzielen. „Die Kontrolle der Leitungen aus der Luft klingt dabei zwar teuer“, sagt Netze-Geschäftsführer Hubert Stockmeier, „ist aber im Endeffekt kostengünstiger und noch dazu schneller und effizienter als eine Überwachung vom Boden aus.“ Waren früher nämlich einmal pro Monat zwei Mitarbeiter eine volle Arbeitswoche damit beschäftigt, alle Leitungen abzugehen, kostet die Überwachung per Heli heute gerade einmal noch einen Tag und 500 Euro.

Mehrere innovative Methoden

Der Hubschrauberflug ist aber nur eine von mehreren innovativen Methoden, die die Stadtwerke für eine sichere und zuverlässige Versorgung einsetzen. So werden auch die Fernwärmeleitungen regelmäßig per Drohne mit Infrarotkamera aus der Luft überprüft, um potenzielle Schadstellen zu erkennen und Ausfällen vorzubeugen. Daneben ist, um auch Stromstörungen zu minimieren, regelmäßig ein hochmodernes Diagnosefahrzeug unterwegs, das Kabel mit höherer Ausfallwahrscheinlichkeit frühzeitig erkennt. Und sollte es dennoch einmal zu einer Störung kommen, sind die Stadtwerke so schnell wie möglich zur Stelle – mit Kabelmesswagen, großen Notstromaggregaten und Hubarbeitsbühnen.

So sorgen die Stadtwerke seit mittlerweile 150 Jahren für eine zuverlässige und sichere Energieversorgung in Ingolstadt und der Region – dank vieler Fachkräfte, die täglich und rund um die Uhr im Einsatz sind, aber eben auch dank modernster Technik.


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