Vier Mythen zum Thema Weihnachtsbeleuchtung

Der Dezember hat begonnen. Das Wetter ist trübe, die Tage werden kürzer und Weihnachten steht vor der Tür. Jetzt ist es wieder soweit: aus den Fenstern und in den Gärten leuchten uns wieder Sterne, Girlanden und Rentiere entgegen. Die Weihnachtsbeleuchtung trägt für viele von uns essenziell zur Adventsstimmung bei und gehört zu diesem Fest einfach dazu. Allerdings herrschen rund um den festlichen Lichterglanz auch einige hartnäckige Mythen. Zutreffend oder Irrtum? Wir lösen auf, was wirklich stimmt rund um das Thema Weihnachtsbeleuchtung.

Mythos 1: Es lohnt sich nicht, die alte Beleuchtung durch LEDs zu ersetzen

Dass effiziente LEDs wesentlich weniger Strom verbrauchen als die Beleuchtung mit herkömmlichen Glühlampen, ist längst kein Geheimnis mehr. Aber lohnt sich deshalb auch die Anschaffung neuer Lichterketten und Co.? Schließlich muss dann auch der Kaufpreis mit in die Rechnung einbezogen werden. Die Antwort ist ganz klar: Ja, es lohnt sich! Glühbirnen setzen nur etwa fünf Prozent der Energie in Licht um, der Rest geht als Wärme verloren. Bei LEDs sind es dagegen mehr als 90 Prozent. Das heißt, dass durch den Umstieg auf LED-Beleuchtung mehr als 80 Prozent der Energiekosten für die Weihnachtsbeleuchtung eingespart werden können. Dank dennoch überschaubarer Anschaffungskosten lohnt sich das schon oft innerhalb der ersten zwei Jahre. Und die Lebensdauer von LEDs ist übrigens auch länger.

Mythos 2: Wer statt echter Kerzen auf elektrische Beleuchtung setzt, braucht keine Angst vor Bränden zu haben

Jedes Jahr sind die Feuerwehren in der Weihnachtszeit im Dauereinsatz. Eine häufige Brandursache sind echte Kerzen am Weihnachtsbaum oder den Adventskränzen. Aber auch elektrische Lichterketten lösen immer wieder Wohnungsbrände aus. Zum Teil, weil es sich um günstige Modelle handelt, die nicht die nötigen Sicherheitssiegel tragen – zum Teil, weil sie kleine Beschädigungen aufweisen oder im Dauerbetrieb zu heiß geworden sind. Um das Brandrisiko zu minimieren, sollte darauf geachtet werden, dass Lichterketten und Co. über das GS- oder VDE-Prüfsiegel verfügen. Im Außenbereich darf auch nur geeignete Beleuchtung verwendet werden. Auch aufgrund des Sicherheitsaspekts lohnt sich die Anschaffung von LED-Beleuchtung, denn diese wird weniger heiß als klassische Glühlampen.

Mythos 3: Je mehr Lichterketten und leuchtende Rentiere desto besser

Über das richtige Maß an Weihnachtsbeleuchtung scheiden sich die Geister. Die einen mögen es gemütlich, die anderen auffällig und üppig. Ob Weihnachtsbeleuchtung insgesamt nachhaltig ist, ist fraglich. Fakt ist, dass uns die bunten Lichter gefallen, denn Statistiken zeigen, dass sich die Anzahl der Lämpchen im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt hat. Hier stellt sich die Frage, ob es immer mehr, immer bunter und noch heller sein muss. Mit ein paar wenigen, gut platzierten Beleuchtungspunkten lassen sich Akzente im Haus oder Garten setzen. Durch gezielten Einsatz der Leuchtmittel kann mehr aus der Weihnachtsbeleuchtung herausgeholt werden. In der Nacht bekommt der Lichterglanz ohnehin kaum Aufmerksamkeit, denn ab 22 Uhr sind nur wenige Menschen unterwegs. Und auch für die Natur ist nächtliche Beleuchtung ein Störfaktor – Stichwort Lichtverschmutzung.

Mythos 4: Lichterketten und Co. können mit dem normalen Haushaltsmüll entsorgt werden

Halt, Stop! Bitte nicht im Haushaltmüll entsorgen. Leuchtmittel enthalten wertvolle Rohstoffe, die verwertet werden können. Lampen gehören daher nicht in den Restmüll, sondern müssen bruchsicher und getrennt von anderen Abfällen gesammelt werden. Genau wie Elektrogeräte oder Batterien müssen unbrauchbare Lampen beim Wertstoffhof oder Fachhändler abgegeben werden.

Festliche Beleuchtung gehört einfach zu Weihnachten genauso wie der Plätzchenduft. Damit die Weihnachtsbeleuchtung aber tatsächlich auch Freude bereitet und nicht zum „Nightmare before Christmas“ wird, sollte auf einen bewussten und sicherheitsbedachten Umgang geachtet werden sowie die Gelegenheit genutzt werden, um auf LED-Beleuchtung umzusteigen.


Artikel teilen

News

Neue Wärmetauscher für noch mehr CO2-neutrale Wärme

Weiterlesen

SWI spenden nachhaltige Sitzgelegenheiten mit WLAN und Handylademöglichkeit an KU und THI

Weiterlesen

Obwohl die Preise an den Märkten explodiert sind, bleibt Strom und Gas für SWI-Bestandskunden günstig. Gute Nachrichten auch für Neukunden.

Weiterlesen

Neues SWI-Angebot für Photovoltaikanlagen: Defekte erkennen, Ertrag steigern und Brandschutz erhöhen

Weiterlesen

Stahlrohrpressung verkürzt Bauzeit an der Theodor-Heuss-Straße

Weiterlesen

Steigern Sie den Ertrag Ihrer Photovoltaikanlage um 30% 

Weiterlesen

0800/8000 230

Sie erreichen uns montags bis donnerstags von 8.00 bis 17.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr.

Kundencenter in der Ringlerstraße

Mo - Do: 8 - 17 Uhr, Fr: 8 - 13 Uhr

Anfahrt

Kundencenter in der Mauthstraße

Mo - Fr: 10 - 18 Uhr, Sa: 9 - 13 Uhr

Anfahrt

Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH

Ringlerstraße 28 | 85057 Ingolstadt

Gerne rufen auch wir Sie an. Füllen Sie dazu bitte nachfolgende Felder aus, wir kümmern uns so schnell wie möglich um einen Rückruf.

Rückruf bitte